Ein Test ist ein Baum, keine Liste
Fragen zusammenklicken, Antworten festlegen, Folgefragen einbauen, Ergebnis hinterlegen – fertig.
Jede Antwort entscheidet, wie es weitergeht: zur nächsten Frage, zu einer
Nachfrage, die nur diese eine Antwort auslöst, oder direkt zum Ergebnis.
Sagt eine Antwort nichts dazu, geht es schlicht mit der nächsten Hauptfrage
weiter. Aus diesen drei Regeln lässt sich alles bauen, vom Vierzeiler bis
zum Fragenbaum mit vierzig Stationen.
Damit kann praktisch jeder Mitarbeiter seinen eigenen Test bauen. Auch ohne IT-Kenntnisse.
Der Editor rechnet bei jeder Änderung mit: Schleifen, in denen ein Weg nie
endet, Fragen, die niemand erreicht, Antworten ohne Ziel. Solange ein Test
Entwurf ist, sind das Hinweise – ein Entwurf darf unfertig sein.
Veröffentlichen lässt er sich erst, wenn die harten Fehler weg sind.
Und der Rest
Und falls jemand seinen Test später woanders braucht: Exportieren. Importieren. Mit den Kollegen tauschen. Fertig.
wie sich das auf die Qualität der Fragen auswirkt kann die IT-Abteilung leider nicht abschätzen.
Die unfreundliche IT-Abteilung darf sich damit wieder um wichtigere Dinge kümmern wie den Jürgen zu würgen.